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Seniorenwanderung

13.08.2026

Speikrundweg und Freimahderköpfl

Der Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain bietet eine Vielzahl von Touren in verschiedener Länge und Schwierigkeit an der Nordseite des Lattengebirges.

Unsere Wanderung führt uns zunächst auf der oberen Hälfte des Maisrundweges

vorbei entlang der Bahnstrecke Richtung Hallthurm – Berchtesgaden. Bei flacher Steigung und vorbei an mehreren Kinderspielplätzen. Bei einer eisernen Brücke verlassen wir den familienfreundlichen Maisrundweg und wenden uns nach rechts, wo uns die gelben Wanderschilder auf den Speikrundweg, durch die wilden Schluchten des Lattengebirges weisen.

 

Der Weg verdankt seinen Namen dem echten Speik, einer stark duftenden, alpinen Pflanzengattung entlang der Route. Das Gelände wird hier deutlich steiler, alpiner, grobschotteriger und wartet mit vielen Wurzeln und zum Teil hohen Stufen auf. Festes Schuhwerk und Wanderstöcke sind hier sicher von Vorteil.

Nach etwa einer Stunde zweigt nach links ein steiles, sehr schmales Waldwegerl ab. Es ist ein lohnender Abstecher hinauf zum Freimahderköpfl. Sein Name erinnert noch an Zeiten, als das dürftige Wiesenfleckerl da oben noch ohne Genehmigung gemäht werden durfte. Dieser Umweg von etwa einer Dreiviertelstunde bringt uns zu einer Ruhebank und bietet uns einen schönen Ausblick hinüber zu den benachbarten Gipfeln. Der Abstieg verlangt dann schon etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

 

Nach der Rückkehr auf den Speikrundweg folgen wir diesem noch eine Viertel-stunde, dann erreichen wir das Ende des begehbaren Tals, die Überquerung des Speiks, der durch ein gewaltiges Felsenrund zu Tal fließt. Normalerweise laden hier tosende Wasserfälle und glasklare Gumpen zum Abkühlen ein, doch der lange, heiße Sommer dieses Jahres hat den Gebirgsbach deutlich gezähmt.

Auf den Felsen, die heuer zahlreich aus dem Wasser ragen, lassen wir uns gemütlich zu einer Brotzeit nieder.

 

Jenseits führt uns der Weg wechselnd ansteigend und absteigend zum Quellgebiet des Weißbachs. Von dort geht es zuerst an seiner linken Seite, nach Überquerung  

einer eisernen Brücke auf der rechten Seite hinunter, bis wir wieder auf den Maisweg stoßen. Für den Rückweg zum Parkplatz wählen wir diesmal den unteren Teil des Weges.

 

 

Gehzeit: 3,5 Std.

Ca. 550 Höhenmeter

Teilnehmer: 9

Leitung: Monika und Helmut Huber

Text: Helmut Huber, Bilder: Walter Hunklinger