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Faschingsskitouren 2024

10.02.2024

oder Pasta, Pulver, Pizza...

Sonne blauer Himmel und frischer Pulverschnee, davon träumen wir, aber der Wetterbericht sagt viel Wolken, schlechte Sicht, windig, starker Regen bis 1600m und erhebliche Neuschneemengen darüber, am Samstag könnt`s noch trocken sein, der Sonntag sicher nicht, am Montag beruhigt sich das Wetter und der Dienstag wird vielleicht schon sonnig. Wird scho wern!

 

 

Auf in den Süden!

Zum Auftakt fahren wir nach Zederhaus, treffen uns beim Kirchenwirt auf einen Cappu, lassen uns vom Wirt die besten Tipps geben, holen uns die Zusage ab das nicht weit zu tragen ist und starten dann los, die eine Gruppe durch die „Höll“ zur Felskarspitze und die beiden anderen Gruppen zum kleinen Mosermandl.  An der Felskarspitze reißt es schon kurz untern Gipfel auf und oben lacht dann auch kurz die Sonne, am Mosermandl steht das Gipfelkreuz noch im Nebel, aber während der Abfahrt lichten auch hier sich die Wolken. In Summe können wir von Glück reden trotz der widrigen Vorhersagen einen so schönen Tag auf Ski verbracht zu haben.

Die Wallfahrt!

Wie angekündigt regnet es schon die ganze Nacht und auch am Morgen stark, deshalb nehmen wir alle die Seilbahn zum Monte Lussari mit seiner Wallfahrtskirche neben der Bergstation, wir fahren auf der Piste etwas ab, fellen auf, und queren rüber in die Kare des Monte Cacciatore, des „Steineren Jäger“ dort im Nebel „verirrt“ sich Sepp in die erste steile aber attraktive Rinne, wir überholen, und spuren durch nächsten Steilaufschwünge hinauf , die „Pulverpapppampe“ wird zunehmend trockener und auch immer mehr.

Im Nebel geht’s in die höchste Scharte und mit alpinen Stellen weiter auf den Gipfel um festzustellen das unser Gipfel zwar der höchste aber ohne Kreuz ist, das steht zum Greifen nah aber doch unerreichbar gegenüber. In der Pulverpapppampe ackern wir nach unten zur alten Kriegsstraße um über sie wieder aufsteigend die Wallfahrt mit einer Einkehr abzuschließen

Anschließend gibt es noch die sulzige Abfahrt hinunter in den Regen mit Waterslidingstellen.

 

Der Grenzgang!

Heute ist es schon trocken aber noch bedeckt, während der Nacht hat es abgekühlt, die Schneefallgrenze ist auf 1300m gesunken, Sepp geht von der Sella Nevea den „636“ Steig zur Prevalascharte an der italienisch-slowenischen Grenze, kehrt am vereisten Gipfel um und besucht vor der Talabfahrt die Gilbertihütte, die beiden anderen Gruppen fahren zum Nassfeldpass, steigen auf der italienischen Seite zum Garnitzenkopf auf, genießen die Aufstiegshänge im besten Pulver, steigen ein zweitesmal auf und fahren auf der österreichischen Seite durch unverspurte Hänge ins Skigebiet ab, kurz einer Piste gefolgt, zweigen Sie zum Gartnerkogel ab.

Später kreuzen Sie das Skigebiet wieder, fellen nochmal auf und suchen weitere freie Hänge rund um den Auernig, um in den ersten Sonnenstrahlen zur Grenze abzufahren!

Drei Länder an einem Tag!

Die Versöhnung!

Unsere Abschlusstour verlegen wir auf der Heimfahrt in die Lungauer Nockberge, wir fahren über Innerkrems ins Schönfeld zur Mehrlhütte, und besuchen dort die schönsten Pulverschneehänge rund um Königsstuhl, Seenock und Sauruggnock, als alle Hänge befahren sind kehren wir zum Abschluss noch in der Mehrlhütte ein.

 

Bericht Norbert Zollhauser

Fotos Stefan Stadler, Norbert Zollhauser