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Skitour Schwalbenwand (statt Hochalm)
16.01.2005
Das Tourenprogramm des DAV Teisendorf
wird irgendwann im November für das ganze nächste Jahr
zusammengestellt. Natürlich ist zu dieser Zeit nicht vorhersehbar, wie
sich über ein Jahr später der Winter entwickelt. So sind wir immer
wieder gezwungen, Ausweichziele statt der im Programm vorgesehenen
Touren anzusteuern.
So geschehen auch am 16. Januar 2005.
Wie jeder Torengeher weiß, hält sich die weiße Pracht in diesem Jahr
in engen Grenzen. Es spricht sich deshalb schnell herum, wo wenigstens
auf Schneeresten zum Auto abgefahren werden kann. Zum Ski tragen findet
man ja noch im Frühjahr ausreichend Gelegenheit! Man wird ja genügsam
und denkt gar nicht an guten, sondern nur an ausreichend Schnee.
16 Tourengeher und ein Snowboardfahrer
folgten deshalb Andreas (der kurzfristig für den verhinderten
Tourenleiter Peter einsprang) bei Traumwetter von Maria Alm / Unternberg
auf die Schwalbenwand. Nur in einer kurzen Waldpassage und unter dem
Gipfelkreuz war die Spur fast aper und vereist. Ansonsten überraschten
uns beinahe ideale Bedingungen. Während beim Weggehen noch das
Thermometer minus 13 Grad anzeigte, war es auf 2000 Meter angenehm warm
und unterhalb des Gipfels auch für eine längere Rast windstill. Man
meinte, wir hätten einschließlich der Pausen keine 3 Stunden für den
1200-Höhenmeter-Anstieg benötigt. Ich weiß es nicht, denn bei
Gemeinschaftstouren ist dies völlig unwichtig.
Bei der Abfahrt konnten wir an diesem
Berg natürlich keine unberührten Hänge mehr erwarten. Trotzdem reihen
wir sie nicht unter die unangenehmen ein, denn immer wieder gelang es,
ein paar Schwünge in lockerem, unverspurten Pulver zu ziehen. Leider
befand sich der Hang bei der Abfahrt bereits im Schatten, die Fotos
ließen deshalb zu wünschen übrig.
Aber warum lang schreiben und
erzählen: Lassen wir die Bilder sprechen!
Hier noch zwei Panoramen, nach Norden
und nach Süden. Die Vergrößerungen werden aber etwas dauern (170 bzw.
250 kB)
weitere Fotos finden Sie auf der Seite
der DAV-Gruppe Waging ...
Bericht und Fotos: Alois
Herzig
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