
Die ganze Gruppe vor der Hütte |
Am
Samstagmorgen war Treffpunkt an der Predigtstuhlbahn. Gemeinsam wurde
aufgefahren und die Hütte bezogen. Während die Kleinen den Bezug des
Lagers und die Frage; „wer wo schläft und bei wem“, mehr oder
weniger demokratisch lösten, wurde von den Mamas und Papas die Hütte
fachkundig unter die Lupe genommen. Da es sich durchwegs um Häuslbauer
und Handwerker handelte, war der Blick mitunter recht kritisch. Aber
man musste den „Rentnern“ durchwegs zugestehen, ganze Arbeit
geleistet zu haben, da gab es nichts
zu rütteln.
Nachmittags
wurde das Hüttenumfeld in einer kleinen Wanderung erkundet und gegen
Abend mussten die Kinder noch gemeinsam einen „Schatz“ suchen. Das
abendliche Spagettikochen wurde mit einem Spiele-abend (fast ohne
Schaffkopf!) abgeschlossen. Wobei der Abend für manche richtig lang
wurde.
Wer
mit kleinen Kindern unterwegs ist, der wird bald aufgestanden, und so
waren wir um neun Uhr schon abmarschbereit in Richtung „Steinerne
Agnes“. Als dann auch die kleinsten den Gipfel des Karkopfes
erreichten, wurde bei der Gipfelbrotzeit beschlossen, die Agnes Agnes
zu sein lassen und sich damit zu begnügen, ihr von der Ferne auf`s
Haupt gesehen zu haben, ganz nach dem alten Bergsteigermotto: „Der
Berg is koa Frosch, der hupft net davo, und scho gar ned die Agens,
die Stoanerne; Wir kemman wieder!“
Am
Nachmittag wurden, bei noch bestem Wetter, die Vorzüge der neuen
Unterkunft, samt seiner Sonnenterasse, voll ausgekostet. So verging
der Nachmittag bei Kaffee, Kuchen, Brotzeit, Limo und Bier wie im
Flug, und schon hatten wir übersehen, dass sich das Wetter ziemlich
rasch um tat. Aber das Leben ist hart, auch schon für die Kleinsten,
und so musste ein weiterer Schatz bei Regen, Sturm und Nebel gefunden
und geborgen werden. Beim heißen Tee am Kachelofen war das Wetter
aber dann schnell vergessen.
Warum
selber kochen (und abwaschen) hieß es am Sonntagabend. So
wurde der Vorzug eines Berghotels, gleich um die Ecke, in
Anspruch genommen und man lies sich bekochen. Nach etwas längerer
Nacht, aber für manche eine genau so unruhige wie die erste, wurden
frische Semmeln besorgt (auch die gibt`s dort oben!) und nach
gemeinsamen Frühstück und Hüttenputz wurde aufgebrochen in Richtung
Heimat.
Abschließend
waren sich alle Beteiligten einig, dass die Sektion, mit all ihren
fleißigen Händen, eine ganz grimmige Hütte geschaffen hat, die
ihres gleichen sucht. Auch ist die Ausstattung, sowie das gesamte Hüttenumfeld,
äußerst geeignet für Unternehmungen mit Kindern und Jugendlichen.
Alle
beteiligten möchten der Sektion nochmals herzlich danken und
versprechen dies, durch rege Nutzung, entsprechend zu würdigen.
Weitere Veranstaltung für Kinder und Jugendliche sind bereits in
Planung. Mehr darüber sicher im nächsten Jahresprogramm.
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