Tourenwoche
Ahrntal
in
der ersten Septemberwoche 2005
„Das
Tauferer-Ahrntal bietet Ihnen Berge für Freizeit und Urlaubsvergnügen
und eine riesengroßen Vorteil: Sie müssen nicht alles auskosten, um
sich rundum wohl zu fühlen.
80 Dreitausender, eine der berühmtesten Kletterschulen und über 50
bewirtschaftete Almen. Wenn Sie das nicht überzeugt, geben wir noch
die reine Luft, frisches Quellwasser und den blauen Himmel noch gratis
dazu.“
So steht es in den Prospekten für dieses Tal.
Um
einige dieser Berge zu besteigen und Almen zu erwandern sind wir in
dieses Tal gekommen. Das Hotel Untersteinerhof, in dem wir eine Woche
wohnten, befindet sich in mitten dieser Naturlandschaft und gewährt
einen prachtvollen Rundblick auf die Bergwelt der Hohen Tauern und der
Riesenfernergruppe. Die Besitzer, die Familie Steinhauser bemühten
sich persönlich um uns Gäste in hervorragender Weise.
| Sonntag
nach dem Frühstück ging es vom Hotel zu Fuß durch den Ort
zur Ahrntalhauptstraße, diese mussten wir überqueren und
schon ging es ziemlich steil bergan bis wir die Hochfeldalm
auf 1851 m erreichten. Nach kurzer Rast maschierten wir weiter
zu unserem ersten Gipfel auf das 2296 m hohe Hochfeld. Eine
ausgedehnte Pause hatten wir uns verdient. Einen herrlicher
Rundblick auf die
Zillertaler-Alpen mit Möseler und Hochfeiler,
Dreiherrenspitz, die Durreck-Gruppe und ganz im Hintergrund
die Riesenferner-Gruppe bot uns dieser herrliche Tag. Der
Abstieg ging über die Grubenalm, Mosereben ins Klausbachtal
bis wir die Großklaushütte 1492 m erreichten. Nach einer
Einkehr wanderten wir zurück nach St. Jakob zu unserem Hotel. |

Beim Abstieg vom Hochfeld an der
Mosereben-Alm
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Am
Montag, war wieder eine Rundtour auf dem Programm. Mit dem Auto
fuhren wir bis in den Talschluß nach Trinkstein. Ab hier wanderten
wir über den Tourenweg Richtung Tauernscharte bis wir den Lausitzer
Weg erreichten 2500 m, diesem folgten wir bis zur Abzweigung zum
Glockenkorkopf. Nach einer gemeinsamen Rast teilten wir uns. Eine
Gruppe bestieg den 2913 m hohen Europagipfel oder Glockenkarkopf, während
die anderen uns vorausgingen den Lausitzer-Weg bis zur Birnlucke und
anschließend zur Birnluckhütte, wo wir alle fast zeitgleich bei der
Hütte wieder zusammentrafen. Nach einer kräftigen Stärkung machten
wir uns wieder gemeinsam auf zum Abstieg.
Nach so einem anstrengenden Tag schmeckte uns das Abendessen besonders
gut.
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| Tour
zum Rauchhofel |
Europagipfel
Glockenkarkopf |
Europagipfel
Glockenkarkopf |
Dienstag
machten wir einen Abstecher ins benachbarte Raintal.
Vom Hauptort Rain gingen wieder alle Teilnehmer mit zur Kasslerhütte
auf 2276 m oder auch Hochgallhütte genannt. Eine Schar von uns machte
es sich bei der Hütte oder am nahegelegenen See gemütlich, während
die anderen noch den Gipfel des Tristennöckl 2465 m bestiegen, den
wir vorher noch als Fleißaufgabe umrundeten. Der Abstieg erfolgte ins
Bachertal, so brachten wir wieder ein schöne Runde zusammen und
gelangten wieder zu unserem Autos um zurück zu fahren.
Mittwoch
fuhren wir wieder alle gemeinsam in den Nachbarort Prettau, am
Kirchenparkplatz stellten wir unsere Autos ab (1450) m. Heute war
unser höchster Gipfel dran der 3252 m hohe Rauchkofel, über die
Waldner-Alm zum Waldner-See 2338 m. Ab hier teilte sich die Gruppe
wieder auf, die weniger eifrigen machten Rast um dann wieder auf die
Waldner-Alm zurück zu laufen um sich für den Abstieg zu stärken.
Die anderen machten sich auf den Weg den Gipfel zu besteigen. Den
Lausitzer Weg überquerend maschierten wir
zuerst auf den Vorgipfel ,nach kurzen Abstieg wieder steil
bergauf über großes Blockwerk zum Hauptgipfel. Nach nur kurzer Rast
und Foto gleich zurück, den die Zeit drängte. Als wir den steilen
Abstieg hinter uns hatten, liefen Stefan und ich voraus zur Waldner-Hütte
um uns das verdiente Bier zu sichern. Den die Hüttenwirtin wusste
schon um 17.00 Uhr zur Stallarbeit ins Tal fahren, auch hatten wir
noch Maria's ersten Dreitausender zu feiern. Ein sehr schöner und
ausgefüllter Tag fand beim Abendessen seinen Abschluss, das einer
nicht mehr ganz zu Ende brachte.
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| Tour
zum Rauchkofel mit Blick auf die Zillertaler |
Auf
dem Rauchkofel |
Donnerstag
war ein etwas weniger anstrengender Tag vorgesehen. Unser Ziel war die
Lenkjochhütte auf dem gleichnamigen Joch, am Fuße von Ahner-Kopf und
Rastspitz.
.Vom Parkplatz ging es über den Bergwerk-Lehrpfad ins Rottal, an der
Rottalhütte vorbei erreichten wir gemütlich in3 Stunden unser Ziel
die Lenkjochhütte auf 2604m. . Nach der Rast und gestärkt durch die
Brotzeit wanderten wir über das Windtal zurück. Bei der Talschlusshütte
wurde es nochmals sehr gemütlich,
in der Sonne sitzend, dabei ein Bier, Kaffee oder ein Glas
Rotwein zu trinken ist sicher ein schöner Tagesabschluss.
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Beim
Abstieg von der Lenkjochhütte übers Windtal |
Rast
auf dem Weg zur Lenkjochhütte |
Freitag
war der gemütlichste Tag, wir ließen es langsam angehen.
Von der Hotelleitung waren wir zu einer Brotzeit auf die eigene Almhütte
eingeladen. Von unserer Unterkunft aus ging es zu Fuß anfangs einen
sehr steilen Steig, der später in einer Forststraße mündete zu der
Alm unserer Wirtsleute.
Bei einer ausgedehnten Brotzeit mit Bier, Schnaps und Rotwein
fand dieser Tag einen schönen Ausklang
und am späten Nachmittag sein Ende und lies vielen den sehr
steilen Anstieg vom Vormittag vergessen.
Am letzten Abend saßen wir bei Gesang und Witze erzählen bis nach
Mitternacht beisammen, so konnten wir auch noch Resi zum Geburtstag
gratulieren.
Diese Woche fand viel zu schnell ein Ende, hatten wir doch nur schönes
Wetter und konnten auch alle geplanten Touren durchführen. Mich freut
besonders das stets alle Teilnehmer an allen Touren der Tourenwoche
teilnehmen konnten.
Bericht:
Franz Waldhutter sen.