Hochstaufen zum
Sonnenaufgang
(20.11.2011)
Was
man so alles versäumt, wenn man erst bei Tageslicht zur Bergtour
aufbricht,
konnten 10 Frühaufsteher (der Elfte hatte verschlafen) am Sonntag bei
einer
Tour auf den Hochstaufen erfahren. Bereits kurz nach 4:00 Uhr wanderten
wir in
Aufham los und es ging oberhalb der Steiner Alm vorbei zum "Bayerischen
Stiegl". Dieser Sattel bildete bis 1816 die Grenze zwischen Salzburg
und
Bayern und heute die Grenze zwischen den Landkreisen BGL und TS. Weiter
bergauf
ging es nun an der Nordseite des Staufens und immer mehr auch in den
Tag
hinein. An jedem Aussichtspunkt mit Blick nach Osten erschien schon
mehr Licht
am Horizont. Besonders eindrucksvoll machte das Ganze der Nebel im Tal.
Einzelne Orte leuchteten so hell dass man deren Lichter noch diffus
durch die
Nebeldecke erkennen konnte.
Kurz nach 7:00 Uhr
waren wir dann rechtzeitig am
Gipfel, um uns auf den Sonnenaufgang vorzubereiten. Aber der Ausblick
war auch
ohne Sonne schon berauschend. Besonders beeindruckend: Wie ein
Märchenschloss
ragte in Salzburg die Burg gerade noch aus der Nebelsuppe. Um ca. 7:20
Uhr ging
dann endlich die Sonne über dem Dachstein auf und ließ auf ein wenig
Wärme
hoffen. Ohne Bewegung wurde uns inzwischen ziemlich kalt. Eingetroffen
war auch
gerade noch rechtzeitig unsere "Langschläferin". Sie kam über die
Goldtropf nach und durfte deswegen auch mit aufs Gipfelfoto. Als die
Sonnenstrahlen dann schon den Schatten der Berge auf den Nebel warfen
brachen
wir auf um über den selben Weg wieder abzusteigen. An der
Aussichtsstelle
oberhalb der Steiner Alm tankten wir noch ausreichend Sonnenstrahlen,
die nun
mittlerweile auch die Wärme abgaben, um ohne viel zu frieren wieder
nach Aufham
in den Nebel einzutauchen.
Teilnehmer: Thomas und Steffi, Mano und Nina, Lenz und Rosi, Monika,
Michael,
Martin, Resi
Bericht und Tourenleitung: Georg Eckart
Fotos: Georg und Thomas