Flutlicht-Skitour
aufs Wildalpjoch
(17.01.2011)
Gibt’s
denn das? Ja! Wir starteten erst um 18 Uhr auf dem
hintersten Parkplatz im Heutal, eine gute Stunde nach Sonnenuntergang.
Der
Bitte des Liftbetreibers folgend hielten wir uns im Aufstieg
äußerst links am
Pistenrand, denn man war gerade mit der Pistenpflege
beschäftigt. An
der Wildalm vorbei ging es zunächst bis zum Ende des
Schleppliftes. Die
Verhältnisse im anschließenden freien
Gelände drängten den weiteren Anstieg bis
zum Joch zwischen Dürnbachhorn und Wildalphorn geradezu auf.
Aber wo bleibt das
Flutlicht? Es stand die ganze Zeit direkt über uns: der Mond.
Die Stirnlampen
waren unnötig, sie hätten die Stimmung nur
zerstört.

Abmarsch auf vereistem Parkplatz |

Am Wildalpjoch |
Der Blick schweifte nun über die gesamten Berge und nach
Norden bis zu den Lichtern von Traunstein. Die Gipfelfotos sind nicht
getürkt!
Für Fotofreunde: Cannon-Digikamera PowerShot SX200 IS auf
Taschenstativ, 15
Sec. Belichtungszeit, Blende offen, ISO 800.

Blick zu den Loferer Steinb. und zum
Skigebiet Steinplatte (ganz rechts) |

Tiefblick zum Lödensee, links der Hochfelln
und hinten die Lichter von Traunstein |

Über dem Wildalphorn das Sonntagshorn,
links Zwiesel und Staufen |
Die
Abfahrt erwies sich bis zur Piste als problemlos und war
auf der frisch gewalzten Piste sowieso ein Genuss, der nur durch die
länger
dauernde Einkehr in der Wildalm unterbrochen wurde. Die Wirtsleute
waren über
unser Kommen telefonisch von mir informiert worden. Ihren Informationen
zufolge
veranstalten sie jeden Freitag und jeden kalendarischen Vollmondtag
einen
Tourenstammtisch, wo es recht hoch her gehen soll. Auch
außerhalb dieser Tage nehmen
sie nach Anmeldung Gäste auf. Der Fairness halber soll dann
die weitere Abfahrt
wieder in der Nähe des Anstiegs, also ganz rechts am Waldrand,
erfolgen.

Einkehr in der Wildalm |

Vor dem zweitenTeil der Abfahrt
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Vielleicht
gelingt im Februar nochmal so eine zauberhafte
Nacht-Mondschein-Einkehr-Skitour.
Alois
Herzig
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