Aussichtbalkon
über dem Pinzgau
(MTB-Rettensteinrunde
31.7./1.8.2010)
Stehst
du auf einem schönen Berg, siehst du ihn nicht
mehr. Befindest du dich aber ihm gegenüber, erfreut dich sein
Anblick. So haben
es die 6 Teilnehmer der MTB-Rettensteinrunde mit dem
Großvendiger erleben
dürften.
Gemütlich zum
Einrollen starteten wir (Maria, Max,
Monika, Sepp, Hans und ich) in Kirchberg Nähe
Kitzbühel. Zuerst flach, dann
immer steiler werdend zog sich der Weg über den Oberen Grund
zwischen Kleinem
und Großen Rettenstein zum Stangenjoch rauf. Nach nur kurzer
Schiebepassage
zeigte sich zum ersten Mal die Tauernkönigin in makellosem
weißen Kleid. Nach
kurzer Abfahrt war die erste Einkehr in der Baumgartenalm angesagt, die
allerdings Sepp zur Rückfahrt zum Joch (er hatte seine
Radltasche verloren)
nutzen mußte. Auch an der Geisl-Hochalm kamen wir nicht ohne
Kaffeepause
vorbei, der anschließende Abstecher zum
Wildkogelgipfel zu Fuß war ebenfalls Pflicht. Der Tag fand im
auf gut 2000 m
über dem Salzachtal gelegenen Wildkogelhaus mit einem
Grillabend seinen kulinarischen
Abschluß.

Auffahrt im Oberen Grund |

Oberhalb der Rettensteinalm |

Erster Blöick zum Großvenediger am Stangenjoch |

Abfahrt zur Baumgartenalm |

Zweite Einkehr bei der Geisl-Hochalm |

Wildkogel, mit Rettenstein und Wilden Kaiser |
Noch
vor Morgengrauen und vor dem Frühstück machten wir
uns ein zweites Mal auf den Weg zum Wildkogelgipfel. Die abendlichen
Wolkenreste hatten sich verzogen und glasklare Luft bot uns einen
Sonnenaufgang, wie er in den Bergen selten erlebt werden kann. Langsam
färbten
sich die Gipfel der Hohen Tauern, allen voran der
Großvenediger, leuchtend rot.
Schnell verblassten die Farben, ein Schauspiel, das nur Minuten dauerte.

Sonnenaufgang über den Tauern |

|

Speichersee für die Schneekanonen |
Ein
Traumtag kündigte sich an. Er wurde mit der
12-km-Riesenabfahrt auf Europas längster Rodelbahn,
natürlich im Sommer mit dem
MTB statt mit Schlitten, nach Bramberg eingeläutet. Kurz auf
dem Tauernradweg
nach Neukirchen, dann lange Auffahrt zur Filzenscharte, der zweite bei
Transalpfahrern recht beliebte Übergang, dann noch
längere Abfahrt im Windautal
zur Rast am Gasthaus Steinberg. Um die Runde im Original zu
schließen fuhren
wir nicht im Tal zum Auto zurück, sondern hängten
noch die schweißtreibene
Auffahrt zum Brechhornhaus an. Dort, bei einem vorzüglichen
Abendessen, konnten
wir auf die gelungenen und unfallfreien zwei MTB-Tage, 100 Kilometer
und 4000
Höhenmeter anstoßen. Zum Schluß
würzte noch ein netter Singletrail die letzte
Abfahrt nach Rettenbach. Für Wiederholer sind die
erforderlichen Daten wieder
bei gps-tour.info eingestellt. Die Bilder für diesen
Bericht zu beschränken fiel bei der großen Auswahl
von
über 200 guten Aufnahmen besonders schwer.

Frühstück hinter Panoramafenster
|

Das Wildkogelhaus über dem Pinzgau
|

Höhenwind am Großvenediger
(Im Original ist die AV-Seilschaft erkennbar!) |

Stausee am Trattenbach, rechts hinten die
Wildkarspitze |

kurze Tragestelle an der Filzenscharte |

Sicht zum Brechhorn,
Auffahrt zum gleichnamigen Haus |

Übermut nach 2 MTB-Tagen |

Speichersee, mit den Loferer Steinbergen |

Die Runde ist zu Ende, Rettenstein von N. |
Alois Herzig
|