|
Rettenkogel (1780m) im
Salzkammergut
Die
„Wochentagsgruppe“ war wieder unterwegs
(09.06.2010)
Ein
heißer Sommertag kündigte sich an. Der Wetterbericht
sprach von 30 Grad im Schatten, die aber deutlich
überschritten wurden. Kein
Grund für die 26 Teilnehmer, auf die Tour zum Rettenkogel zu
verzichten. Zumal
der nordseitige Anstieg Schatten hoffen ließ. Und so wars
auch.
Leider war
die Pkw-Auffahrt zur Laimeralm, dem geplanten
Ausgangspunkt mit einer Schranke versperrt. So starteten wir eben ganz
unten im
Tal. Sepp, unser Tourenleiter, hielt die ganze Schar mit einem
angenehmen Gehtempo
wunderbar zusammen. Es hieß bisher immer: bei den
Seniorentouren wird immer so
gerannt, daß keiner mehr mitkommt. Konnte feststellen: stimmt
gar nicht! Und
der Begriff „Seniorentour“ ist wohl auch
unzutreffend, wenn die jüngsten
Teilnehmer noch keine 40 sind! So soll es auch sein. Jeder, der
wochentags Zeit
hat, ist willkommen.
Der
Wanderweg ging eine gute halbe Stunde unter dem Gipfel
in einen gesicherten Felssteig über. Eine 135-Stufen-Leiter
ist das Herzstück
der Kletterei. Wer die Tour nachgehen möchte, den verweise ich
auf meine genaue
Beschreibung bei gps-tour.info. Nach gut 3 Stunden Gehzeit
saßen wir neben dem
Gipfelkreuz und genossen den Tiefblick zum Wolfgangsee, zur Postalm und
zu den
umliegenden Bergen. Der Dachstein war zum Greifen nah. Ich lasse am
besten die
Bilder sprechen.
Zurück
gings zunächst auf dem Anstiegsweg und dann über die
Rettenkogelhütte. Vor dieser geschlossenen
Selbstversorgerhütte konnten wir
unsere Trinkflaschen mit frischem Quellwasser auffüllen, bevor
es zurück zum
Auto ging. Die Einkehr im Weberhäusel rundete den gelungenen
Tourentag ab.

übliches "Gewurle" vor dem Start |

Nein!
Die hat uns nicht
überholt!! |

Ende des früheren Lifthanges |

Unser Gipfel (links) ist in Sicht |

Schönes Bankerl, bis hierher kann jeder gehen! |

Immer mit Tiefblick zum Wolfgangsee |

Die 135-Sprossen-Leiter kurz vor dem Gipfel |

Sicht über den Bergwerkskogel
zum nahen Dachstein |

Die Rast hat sich jeder verdient |

Ein Problem, das Gipfelfoto mit allen |

Die letzten Meter vor unseren Autos |

Einkehr im Weberhäusl |
Bericht und Fotos: Alois Herzig
|