Mondschein-Skitour
Nr. 1
(31.1.2007) |
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Wieder war es so weit: einige Tag vor
Vollmond, ein klarer Himmel und eine offene Skihütte. Nur eins fehlte
diesmal: der Schnee.
Ziel war eigentlich das Rossfeld, von
Oberau aus. Doch wo sich am Sonntag noch Skifahrer tummelten, hätten
die Schafe weiden können. Wir vier (Stilla, Schorsch, Martin und ich)
fuhren deshalb mit dem Auto weiter, bis sich ein queren zur
Rossfeldabfahrt lohnte. Gemütlich ratschend mit reichlichen Fotopausen
gings nun die restlichen 650 Höhenmeter zum Rossfeldgipfel rauf. Die
Sicht bei klarstem Mondlicht reichte bis zum Dachstein.
Während der obligatorischen Einkehr in
der Rossfeld-Skihütte hatte sich eine Nebeldecke über Salzburg
gebreitet. Der Mond aber stand wie ein Flutlichtscheinwerfer über
unserer Abfahrt, die gänzlich ohne Stirnlampe möglich war. Die
Maulwurfhügel und die aperen Stellen konnten wir auch so erkennen. Tagsüber
hätten uns sicher die Ski leid getan, doch bei Mondlicht sieht alles
ganz anders aus! Aber stopp! Der überwiegende Teil der Abfahrt auf gut
eingefahrener Piste war ein Genuss.
Bin neugierig, ob die nächsten beiden
Mondscheintouren (27.2. – 2.3. und 28. – 31.3.07) ebenso gut
gelingen!

Beim Anstieg, unter uns das hell erleuchtete Hallein |

Sicht übers Salzachtel mit Golling, im Hintergrund der
Dachstein |

Ein Blick in die Göll-Ostwand, und dies um 20.00 Uhr |

Die Südseite des Untersbergs, dann der Zinkenkopf, unter dem
Nebelmeer die Lichter von Salzburg |
Alois Herzig
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