|
Schneibstein
– Bockskehl
(AV-Tour 16.12.2007)
Resi hatte keine
Zeit. Der Hager Anderl, einer unserer neuen Fachübungsleiter Skitouren,
übernahm kurzerhand die Leitung der, wie es im Programmheft hieß, Ski-
oder Wandertour. Er hatte ein sehr glückliches Händchen mit der
Auswahl unsers Ziels, natürlich bei dieser Schneelage mit Ski. Zu
zehnt peilten wir den Schneibstein an. Bereits beim Aufstieg von
Hinterbrand über die Jennerpisten zum Stahlhaus konnten wir in die
Bockskehl reinschauen. Da brauchte es nicht viel, um sich für diese
Schneibsteinabfahrt zu entscheiden. Nach der wegen der beträchtlichen
Minusgrade kurzen Gipfelrast gings zunächst auf der üblichen Abfahrt
der Kleinen Reibn Richtung Seeleinsee. Doch alle vor uns abgefahrenen
Tourengeher fuhren in die Bockskehl ein. Es blieb aber trotz einiger
Abfahrtsspuren immer noch genügend Platz, um in diesem steilen Kar
seine eigenen Zöpfchen in unberührtem Schnee zu flechten. Der abschließende
Gegenanstieg zum Stahlhaus war schon gespurt und so saßen wir eine
Stunde später beim wohlverdienten Weißbier in dem warmen Gastraum. Da
machte es nichts mehr aus, daß wir bei der Abfahrt in den kalten Nebel
eintauchen mussten. Wir hatten genug Sonne und jede Menge grandioser
Eindrücke für die nächste Arbeitswoche gespeichert.
Bericht
und Fotos: Alois Herzig

Bei der Querung nach der Jennerpiste |

Stahlhaus |

Aufstieg zum Schneibstein |

Kurz vor dem Gipfel |

Kalt wars! |

Am Ende der Bockskehlabfahrt |
 |

|
 |
|