Skitour
Spitzstein
19.2.2006,
Skitour, auch für Anfänger geeignet
Der
Spitzstein, eigentlich gar nicht so hoch, er erreicht nur eine Höhe
von 1596m, ist für die Teisendorfer etwas abseits ihres
Tourengebietes. Dennoch ist es, wenn man ihn nicht über den normalen
Anstieg geht, eine auch für Einsteiger schöne und auch interessante
Tour. Ich hatte am Samstag mit der Regina schon eine Erkundungstour
gemacht. Wieder Erwarten war der Schnee gar nicht so schlecht. Nur
unterhalb des Spitzsteinhauses saugten sich dann unsere Skier im
durchweichten Schnee fest. Es zog uns fast die Schuhe aus.
Noch
mal gut runtergekommen, fuhren wir nach hause.
Bei
solchen Verhältnissen
hatte ich schon Bedenken für den nächsten Tag. Das war nix für Anfänger.
Es
hatten sich noch fast keine Teilnehmer angemeldet. An dieser Stelle möchte
ich Euch alle bitten etwas früher Bescheid zu sagen. Es erleichtert
die Planung etwas.
Erst
am Abend kamen dann die Anrufe und es entstand in meinem Kopf
ein Durcheinander.
Wer
gehört zu wem, wer fährt mit wem usw.
In
der Nacht hatte es dann geregnet. Das war für unsere Tour eigentlich
nur zum Vorteil. Der Batz vom Vortag hatte sich gesetzt und das Wetter
wurde, vom Föhn bedingt, stabiler.
Am
Sonntag machte ich mich dann von der Sachranger Kirche aus, auf den
Weg. Wir, das waren 13 Skitourengeher und die
Hilde, eine für meine Begriffe etwas merkwürdige Erscheinung
des Homo Sapiens. Als wir uns mit den Fellen unter den Skiern auf den
Weg machten, zog sich die Hilde merkwürdige, gelbe, den Füßen von
Enten gleichende, Dingsbums an und watschelte uns nach. Jetzt weiß
ich auch von wo der Ausdruck Gelbfüßler herkommt.
Das
Wetter wurde immer besser.
Die Hilde hatte sich gut gehalten und den Gipfel vor uns erreicht.
Nach
einer kurzen Pause, leider wehte am Gipfel ein kalter Wind, machten
wir und dann an die Abfahrt. Durch schönen Neuschnee ging es runter
zu der Sachranger Hütte.
Diese
war voll, aber draußen war es sowieso schöner.
Als
wir dann so in der Sonne saßen, wurde sogar die Gunda, eine ältere
Dame, ganz ruhig. Merkwürdig, und für mich etwas ungewohnt. Sonst
war Sie ein etwas unruhiger Geist,
der mit immer neuen Zielen manchmal schon etwas auf die Nerven
gehen konnte.
Was
war los ? Die Tour war gelungen. Das Wetter hatte gepasst und die Tour
war ohne Zwischenfälle gut gelaufen. Der bunt zusammengewürfelte
Haufen war schnell zusammengewachsen.
Nach
der Pause ging es dann an die Abfahrt, durch den nun schon weich
gewordenen Schnee.
Die
Ente Hilde, eine des Skifahrens nicht mächtige, war schon vor uns
gestartet.
So
fuhren wir bei herrlichem, frühlingshaften
Sonnenschein zurück ins Tal wo eine schöne Skitour am frühen
Nachmittag dann zu Ende geht.
Bericht
und Fotos: Robert Hanisch 