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Mountainbikewochenende der JM im Heutal
1./2.7.2006

Eigentlich wollten wir von Teisendorf rund um das Sonntagshorn radeln, mit Übernachtung in der Reichenhaller Skihütte im Heutal. Da sich aber keine Autofahrer für den geplanten Gepäcktransport fanden, haben wir kurzerhand umdisponiert. So fuhren wir am Samstagmittag gleich mit den Autos bis zur Hütte, um dann noch zu einer Nachmittagsrunde rund um das Dürnbachhorn aufzubrechen. Vom Heutal ging es dabei zuerst über den "Landweg" zur Winkelmoosalm. Von ging es hinunter nach Seegatterl und weiter bis zum Weitsee. Nach einer kurzen Rast packten wir dann die restliche Strecke über Seehaus und das Biathlonzentrum an. Das eigentliche Highlight der Runde stand uns noch bevor, nämlich der landschaftlich eindrucksvolle Weg über den Staubfall zurück ins Heutal. Der Weg hinauf zum Wasserfall war dabei eine richtige Herausforderung. Wer fährt am weitesten war die Devise. Nach 35km und ca. 700 hm hatten wir dann unsere Hütte im Heutal wieder erreicht und einen mächtigen Appetit auf das mitgebrachte Grillfleisch entwickelt. Der Grill war schnell angeheizt und der Schmaus konnte beginnen. Der restliche Abend wurde dann gemütlich am Lagerfeuer verbracht bevor wir uns kurz nach Mitternacht in die Schlafsäcke verkrochen.

Am Sonntagmorgen wurden wir von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel begrüßt. Die Steinplatte, die wir uns als Ziel ausgesucht hatten, grüßte uns bereits beim Frühstück herüber. Wir ließen es gemütlich angehen, und so starteten wir gegen 10:00 Uhr, nachdem wir uns ausgiebig gestärkt und die Hütte wieder gereinigt hatten. Unsere Route führte uns zuerst wieder Richtung Winkelmoos und dann hinüber zur Möser-Alm und weiter zur Kammerköhr-Alm. Ein kurzes Stück weiter begann der letzte Anstieg über einen steilen Fahrweg hinauf zum Gipfel der Steinplatte, der durchaus eine Herausforderung für die Wadeln ist. Nach einer kurzen Gipfelrast machten wir uns wieder an die Abfahrt zur Möser-Alm, wo wir erstmal einkehrten und unsere Energiespeicher wieder auffüllten. Schließlich wollten wir nicht wieder den gleichen Weg zurück nehmen, sondern zur Schwarzbergklamm hinunterfahren, wo sich der Unkenbach tief durch eine Felsbarriere gegraben hat. Um uns den Gegenanstieg über Moar Lack zurück ins Heutal etwas abzukürzen und nicht den Umweg bis hinunter zum Friedlwirt nehmen zu müssen, entschieden wir uns für eine kurze gut 100hm lange Schiebepassage über den Gföllsteig. Die letzen 200hm hinauf auf der Teerstraße nach Moar Lack waren in der frühen Nachmittagssonne dann noch ganz schön schweißtreibend und so genossen wir dann die kurze Abfahrt zurück ins Heutal umso mehr. Kurz vor dem Ziel konnte uns dann auch der sich anbahnende Platten an Sepps Vorderrad nicht mehr nervös machen, er schafft es mit der letzten Luft gerade noch bis zu den Autos. So schloss sich nach ca. 40km und 1400hm wieder der Kreis über die Steinplatte.

Teilnehmer:
Melanie Bruckmeier, Andreas Baumgartner, Josef Enzinger, Christian Pastötter, Heinrich Mühlbacher

Bericht und Fotos:
Heinrich Mühlbacher

 


Die letzten Meter nach Moarlack

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aktualisiert: 04.07.06 A.H.

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